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Rundschnurringe werden oft in Fällen
eingesetzt, in denen keine geeigneten O-Ring Formen zur Verfügung stehen und die
geringe Stückzahl eine Werkzeugherstellung aus Kostengründen nicht zum Tragen
kommt.
In Gegensatz zu formvulkanisierten
O-Ringen werden Rundschnurringe aus extrudierter Schnur zu jedem beliebigen
Innendurchmesser, durch Kleben oder Stoßvulkanisieren zusammengesetzt. In den
letzten Jahren wurde das Kleben aber größtenteils eingestellt, da die
Rundschnur, stossverbunden DIN 7715 sich u.a. durch bessere physikalische Werte
immer mehr durchgesetzt hat. Die Vulkanisationsstelle hat aber auch hier
geringere mechanische Eigenschaften als die extrudierte Schnur. Rundschnurringe
sollten daher nicht für dynamische Abdichtungen, Vakuum und gasförmige Medien
eingesetzt werden. Für den Schnurdurchmesser gilt die Maßabweichung nach Din
7715 Teil 3, Klasse E2, bzw. für die Umpfänge ± 0.8 Prozent. Die O-Ring
Toleranzen sind nicht anwendbar.
| Toleranzen für Querschnittsmaße
(Schnurdurchmesser D2) |
DIN 7715 Teil 3
E2
Toleranz ± |
| bis 2.50 mm |
± 0.35 mm |
| 2.50- 4.00 mm |
± 0.40 mm |
| 4.00- 6.30 mm |
± 0.50 mm |
| 6.30-10.00 mm |
± 0.70 mm |
| 10.00-16.00 mm |
± 0.80 mm |
| 16.00-25.00 mm |
± 1.00 mm |
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